Wir planen und realisieren Datennetze für Sie!

Mit der Einführung auf dieser Seite können Sie sich informieren, worauf bei der Planung einer IT-Verkabelung und Datenverkabelung zu achten ist. Wir geben Ihnen einen Einblick in unsere 14-jährige Erfahrung als IT-Systemhaus und zeigen Ihnen typische Stolperfallen auf

Jedes Projekt ist anders!

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihnen auf dieser Seite keine konkreten Tipps für Ihr individuelles Projekt geben können, ohne dass wir Ihre Anforderungen und räumlichen Gegebenheiten vor Ort kennenlernen konnten. Bitte vereinbaren Sie einen Termin mit uns, damit wir Sie optimal beraten können. Dazu können Sie unsere Kontakt-Seite verwenden, unsere Telefonnummer bzw. E-Mail aus dem Impressum, oder den hier eingebundenen Webchat. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Sie verstehen nur Bahnhof?

Nun, es ist klar, dass Sie durch unsere kurze Einführung nicht zu einem Netzwerkprofi werden, aber sie soll Ihnen zumindest insofern weiterhelfen, als dass Sie im Gespräch mit dem Fachbetrieb wissen, wovon die Rede ist und benennen können, was Sie brauchen. Für ein besseres Verständnis haben wir auch ein Glossar ans Ende des Artikels gestellt. Viel Spaß bei der Lektüre. Verbesserungsvorschläge und Fragen sind willkommen.

 

Netzwerkverkabelung und Datennetzwerke in Stadt Hannover und Niedersachsen

Wir verkabeln Ihren neuen Unternehmensstandort oder modernisieren Ihre CAT-Verkabelung auf Gigabit-Geschwindigkeit nach aktuellem CAT7-Standard. Dabei entfernen wir auf Wunsch nicht nur alte Büroverkabelung nach BNC-Standard oder veraltete CAT5-Kabel, sondern wir montieren als Fachbetrieb aus Hannover auch neue Kabelkanäle, Brüstungskanäle und setzen Wanddurchbrüche. Das Auflegen von Netzwerkdosen (im Fachjargon auch als "Netzwerkdosen patchen" bezeichnet) gehört natürlich auch dazu. Auf dieser Seite geben wir Ihnen einen Überblick über Gebäudeverkabelung, Netzwerktechnik, Verkabelungsarten und Verkabelungsmöglichkeiten Ihres Büros oder Ihrer Bürostandorte zu einem zentralen Netz. Außerdem besprechen wir, welche Entscheidungsmöglichkeiten Sie beim Beschaffen von Netzwerkhardware haben und worauf Sie achten sollten.

Inhalt

1. Sinnige Planung von Kabelwegen für die Gebäudeverkabelung
1.1 Position des Serverraums
1.2 Unterverteilung, Wanddurchbrüche, Deckendurchbrüche
1.3 Verhältnismäßig einfach: Datenverkabelung im Büro mit Trockenbau-Wänden und abgehängten Decken
1.4 Brüstungskanäle
1.5 Netzwerkverkabelung ist nicht gleich Netzwerkverkabelung - Vollständigkeit von Angeboten prüfen!
1.6 Muss es immer CAT7 sein?

2.0 Netzwerkkomponenten: Von Patchfeldern, Netzwerkschränken, Serverschränken und Racks
2.1 Patchfelder
2.2 Netzwerkschränke vs. Serverschränke
2.3 Switche
2.4 Vergessen Sie ja nicht die Firewall!

3.0 Standort-Verkabelung
3.1 Standort-Verkabelung per LAN
3.2 Standort-Verkabelung per VDSL oder Glasfaser
3.3 Standort-Verkabelung per VPN

4.0 Nexave - Ihr Fachbetrieb für die Netzwerkverkabelung aus Hannover
4.1 Wo bietet Nexave Netzwerk-Verkabelung an?
4.2 Was bietet Nexave für Leistungen im Bereich Netzwerkverkabelung und Standort-Verbindung?
4.3 Referenzen Netzwerkverkabelung

Unser Glossar für Netzwerkverkabelung

 

1.0 Sinnige Planung von Kabelwegen für die Gebäudeverkabelung

Um Kabelwege kurz zu halten und somit viele Meter an teurem CAT7-Netzwerkwerkabel einzusparen, macht eine sorgfältige Planung der Verkabelung Sinn. Je nach Gegebenheiten vor Ort in Hannover oder Niedersachsen (gern auch bundesweit, fragen Sie uns) macht eine Sternverkabelung Sinn, sofern die Räumlichkeiten das hergeben. Warum? Weil dabei am wenigsten Kabel zum Einsatz kommt. Wenn Sie sich das aussuchen können und in der Mitte der Büroeinheit ein Raum zur Verfügung steht, von dem Sie noch nicht entschieden haben, ob dies die Besenkammer, der Kopierraum oder der Netzwerkraum wird, dann nutzen Sie ihn als Netzwerkraum, um die Netzwerkkabel dort zentral enden zu lassen. Sie halten Sie die Kabelwege kurz und sparen nicht nur bei der Verlegung, sondern auch bei etwaigen Wartungsarbeiten, falls es zukünftig mal Reparaturarbeiten gibt. Neben der Frage nach kurzen Kabelwegen gibt es einen weiteren Aspekt bei der Planung der Raumnutzung: Meist wird die Netzwerkverkabelung so gestaltet, dass sie im selben Raum zusammengeführt wird wo auch der Server in einem Serverschrank steht - dem Serverraum. Lassen Sie uns bei den noch unverplanten Räumlichkeiten in Hannover oder Region Hannover (Ronnenberg, Laatzen, Langenhagen, Isernhagen, Godshorn, Gleidingen, Höver etc. - mehr dazu hier in diesem Dokument) oder bei der Besichtigung vor Unterzeichnung des Mietvertrags beratend zur Seite stehen. Laden Sie uns ein, damit wir eine Begehung für Sie durchführen und bei der Planung Ihrer Netzwerkinfrastruktur frühzeitig helfen können - so vermeiden Sie typische Stolperfallen. Zum Kontaktformular.

1.1 Position des Serverraums

Dafür ist aber nicht jeder Raum gleichermaßen geeignet. Einen "echten" Server vorausgesetzt, sollte man unbedingt über eine Klimatisierung nachdenken. Das heißt nicht automatisch "Klimaanlage". Wenn Sie die Wahl haben, den Server in einen Raum mit großen Fenstern oder in einen mit kleinen zu stellen, wählen Sie den Raum mit kleinen Fenstern - weil sich dieser nicht so aufheizt. Wenn Sie die Wahl zwischen Nord- und Südseite haben, wählen Sie die Nordseite aus demselben Grund. Dies kann sich locker in 10 Grad Celsius Temperaturunterschied auswirken, wie wir in der Praxis immer wieder feststellen können. Keller sind auch gut als Serverräume geeignet, weil die Sonne sie nicht aufheizen kann. Andererseits muss die Geschäftsleitung abwägen, ob es dann ein Problem mit volllaufenden Kellern in hochwassergefährdeten Gebieten gibt. In Hannover gibt es immer wieder starke Regengüsse, die zu vollen Kellerräumen führen. Wenn dann der Server "absäuft", ist das schlecht. Sollte eine passive Kühlung (Fenster) im Serverraum nicht ausreichen, muss über eine aktive Belüftung mit Belüftungsanlagen (Mauerdurchbruch mit automatisch geregeltem Lüfter) oder Klimaanlagen nachgedacht werden. Gemeinsam mit unseren Partnerbetrieben finden wir die für Sie passende Lösung, die wir Ihnen aus einer Hand gesammelt anbieten und für Sie realisieren.

1.2 Unterverteilung, Wanddurchbrüche, Deckendurchbrüche

Lassen Sie sich von unseren Profis vor Ort beraten und ein individuelles Angebot erstellen. Um Kabel zu sparen, kann eine Unterverteilung Sinn ergeben. Eine Unterverteilung hilft auch, die Netzwerkinfrastruktur nach oben hin zu skalieren, ohne unnötig Kabel zu verbauen. Beachten Sie auch, dass nicht jede Wand gleich gut mit einer Bohrung versehen werden kann, um einen Wanddurchbruch zu setzen. Es gibt Trockenbauwände, aber auch Stahlbeton. Gerade Stockwerke sind nicht immer einfach mit einem Deckendurchbruch zu überbrücken und entsprechende Löcher können teilweise nur an ganz bestimmten Stellen gesetzt werden. Die Verkabelung über Stockwerke hinweg betrifft übrigens, wenn man strukturierter Verkabelung spricht, den Sekundärbereich. Mehr zu den Bereichen erfahren Sie auf Wikipedia.

1.3 Verhältnismäßig einfach: Datenverkabelung im Büro mit Trockenbau-Wänden und abgehängten Decken

Wenn die zu verkabelnden oder zu modernisierenden Büroräume aus Trockenbauwänden mit abgehängten Kassettendecken bestehen (meist der Fall, wenn ein ehemals großer Raum in kleinere unterteilt wurde), ist die Verkabelung häufig günstig umsetzbar. Der Grund dafür ist, dass Trockenbauwände einfach zu durchbohren sind. Man kann dann oberhalb der Kassettendecke großzügige Wanddurchbrüche für die CAT-Kabel setzen und die Netzwerkkabel dort durchlegen. Das spart Kabelkanäle. Teilweise lassen sich auch LAN-Dosen besser einsetzen, weil die Datenkabel einfach von oben in die Hand bis zur gewünschten Austrittstelle gelegt werden können. Wer keine Trockenbauwände hat, muss Aufputz verlegen oder die Wand aufstemmen lassen. Da dies für eine größere Anzahl an Dosen kaum kostentechnisch abbildbar ist bzw. in Bezug auf Staub und Lärmbelästigung meist nur im Rahmen einer Sanierung des Gebäudes Sinn macht, wurden für Büros die Brüstungskanäle erfunden.

1.4 Brüstungskanäle

Diese werden etwa in Höhe einer Tischkante um den Raum bzw. an einer Raumseite (häufig am Fenster oder am Flur) entlang gelegt. Sie sind so breiter als normale Kabelkanäle und haben Deckel, die man entfernen kann, um die enthaltenen Kabel zu warten. Außerdem kann man den Deckel in Teile schneiden und teilweise entfernen, um Netzwerkdosen oder Strom-Steckdosen in den Kanal einzusetzen. Da keine weiteren Bohrungen in der Wand gemacht werden müssen, ist die Netzwerkinfrastruktur-Verkabelung anhand von Brüstungskanälen relativ schnell und verhältnismäßig staubfrei umsetzbar - also gut im "laufenden Betrieb" integrierbar. Außerdem gut wieder entfernbar für Mietobjekte, Altbau und Co. - wie man ihn ja in Hannover ja nur allzugern in Büroeinheiten umbaut. Brüstungskanäle werden auch häufig eingesetzt, wenn eine Büroeinheit einen langen Flur hat und die Kabel jeden Raum "durchlaufen" müssen, um zum nächsten zu gelangen. Die Räume müssen hierfür allerdings mit Wanddurchbrüchen versehen werden.

1.5 Netzwerkverkabelung ist nicht gleich Netzwerkverkabelung - Vollständigkeit von Angeboten prüfen!

Wir möchten zum Schluss noch anmerken, dass wir häufiger beauftragt wurden, eine Netzwerkverkabelung eines Elektrofachbetriebs fertigzustellen. Wir stellen immer wieder fest, dass einige Fachbetriebe scheinbar gar nicht eine funktionierende Netzwerkverkabelung anbieten, sondern scheinbar nur die Netzwerkkabel, jedoch ohne Dosen oder Patchfelder. Oder die Betriebe haben nicht die geeigneten, sehr teuren Messgeräte wie wir, um die Leitungswege zu prüfen. Mit unseren Messgeräten können wir die Leitungsgeschwindigkeiten ermitteln, Kabelbrüche nach x Metern diagnostizieren, uvm. Wenn Sie Angebote für eine LAN-Verkabelung anfragen, achten Sie darauf, dass der Leistungsumfang stimmt und das Auflegen der Dosen enthalten ist. Denselben Spaß haben wir immer wieder bei fremdverlegten Datenkabeln in Hannover und ganz Niedersachsen, die dann nicht beschriftet sind. Es dauert, bis wir diese versäumte Arbeit nachgeholt haben. Wer es richtig macht, übergibt Ihnen eine beschriftete Datenverkabelung inklusive Dokumentation, so dass Sie das Kabelende im Büroraum dem Kabelende im Netzwerkschrank zuordnen können. Bei Nexave erhalten Sie die vollständige Leistung aus einer Hand: Wir überreichen Ihnen Prüfprotokolle jedes einzelnen Kabels, beschriften die Kabel, legen die Dosen auf und liefern Ihnen auch Netzwerkschränke, Server und VPN-Hardware.

1.6 Muss es immer CAT7 sein?

Nein. Gerade, wenn es eine bestehende Verkabelung gibt, muss diese nicht zwangsläufig erneuert werden. In der Realität trifft man häufig noch auf Kabel vom Typ CAT5. Die Kategorie steht übrigens meistens auf dem Kabel. Zudem verrät die Farbe einiges: CAT5-Kabel sind meist grau, CAT7-Kabel fast immer orange. CAT5-Kabel der letzten Serien (insbesondere CAT5e) ab einem bestimmten Fertigungsjahr sind oft gigabit-fähig. Sie bieten dann dieselben Übertragungsraten wie CAT7-Kabel und man muss sie in der Regel nicht austauschen. Die CAT5-Kabel sind allerdings nicht so gut geschirmt. Wenn es bisher schon zu Störungen kam, kann eine Modernisierung trotzdem Sinn ergeben.

CAT5e als Retter: Die CAT5e-Kabel sind zwar schlechter abgeschirmt, aber auch dünner und biegsamer als ihre modernen CAT7-Pendants. Sie sind deshalb manchmal das Mittel der Wahl - oder anders gesagt: die letzte Rettung, wenn man mit engen Wanddurchbrüchen kämpft oder vorhandene Kabelkanäle erweitern muss, die schon überfüllt sind. Auch in manch einem Privathaushalt lassen sich CAT5e-Kabel besser in die vorhandene Landschaft integrieren als CAT7-Kabel: Entlang an Treppen, unter Fußleisten, hinter verschäumten Türrahmen uvm.

Im Übrigen wird über eine CAT7-Datenverkabelung auch problemlos Ihre Telefonstruktur abbildbar sein. Dafür benötigen Sie keine VoIP-Telefone (auch, wenn wir der Meinung sind, dass diese heutzutage einiges einfacher machen). Mit der sogenannten Uni-Verkabelung oder auch Hybrid-Verkabelung können Sie ISDN- und Analogsignale verlustfrei durch die CAT7-Verkabelung schleusen. Das Prinzip lautet: ein Kabel für alles, was man am Arbeitsplatz braucht. Nur Strom geht noch extra. Nicht umsonst verlegen wir meist schon Duplex-Kabel, also zweiadrige Netzwerkkabel, weil die Netzwerkdosen meist auch zwei Anschlüsse haben.

2.0 Netzwerkkomponenten: Von Patchfeldern, Netzwerkschränken, Serverschränken und Racks

Zu unseren Leistungen gehört auch das Setzen von 19 Zoll Netzwerkschränken, 19 Zoll Server-Rack-Schränken (Serverschränken), Patchfeldern und Switche. In diesem Abschnitt erläutern wir Ihnen, welche Geräte typischerweise bei einer Datenverkabelung in Ihrer Netzwerkinfrastruktur zum Einsatz kommen.

2.1 Patchfelder

Als Patchfelder bezeichnet man die Leisten, auf die die blanken Adern der CAT5- oder CAT7-Netzwerkkabel fest angebracht (aufgelegt) werden. Hier gibt es genau wie bei Netzwerkdosen große Qualitätsunterschiede. Im einfachsten Fall werden alle Adern fest auf dem Feld verschraubt. Das macht die ganze Angelegenheit natürlich relativ starr, schwer zu warten und unflexibel. Wenn nämlich mal ein Kabelweg Probleme bereitet und neu aufgelegt werden muss, muss der Techniker das komplette Patchfeld inklusive aller Adern aus dem Netzwerkschrank schrauben. Eine clevere Alternative sind Keystone Jacks, teilweise auch als X-Jacks bekannt. Die Teilepreise bei dieser Variante liegen zugegebenermaßen etwas höher als bei klassischen Patchfeldern, doch die Investiion rentiert sich rasch. Die Wartung ist günstiger, weil sie schneller von der Hand geht - aber auch bei der Installation spart der Techniker bereits Zeit ein. Je mehr Kabelwege verlegt werden, desto eher lohnt sich die Sache. Wir empfehlen ab 20 Kabeln die Verwendung von X-Jacks, also anders gesagt: Wenn ein Patchfeld fast voll wird. Man munkelt, dass manch ein Fachbetrieb bewusst auf Keystone Jacks verzichtet, weil sie dann mehr Dienstleistungsarbeit abrechnen können. Viele andere, vor allem kleinere Betriebe, die sich "Profis" nennen, haben wiederum von Keystone Jacks noch nie etwas gehört.

2.2 Netzwerkschränke vs. Serverschränke

Im Bürobereich hat sich - wie im Audiobereich übrigens auch - eine Breite bei Gerätschaften durchgesetzt, und zwar 19 Zoll. Diese Einheit kennen Sie bereits von der Bemaßung bei Bildschirmen und Smartphone-Displays. Da ein Zoll 2,54cm sind, sind es bei 19 Zoll ziemlich genau 48,26 cm. Und das ist die standardisierte Größe für Patchfelder und Server, sowie Switches. Auch Steckdosenleisten und Unterbrechungsfreie Stromversorgungen (USV), selbst Regalböden, gibt es in diesem Maß. Sie werden mit Metallschranken in einer senkrechten Leiste verschraubt und sind von der Front her bedienbar. Wo ist dann jetzt der Unterschied zwischen Netzwerkschrank und Serverschrank?

In der Tiefe! Zwar sind Netzwerkschränke oft auch weniger hoch, damit man sie hängend an der Wand montieren kann, aber Serverschränke sind vor allem tiefer, weil Server tiefer gebaut sind und die Belüftung anders funktionieren muss. Qualitätsunterschiede ergeben sich bei den 19 Zoll Schränken vor allem in der Verarbeitung und Flexibilität. Etwas Geld spart man, wenn man die Schränke selbst montiert. Manch schlauer Admin - auch der Inhaber von Nexave - hat schon vormontierte Serverschränke bestellt und dann festgestellt, dass er sie nicht den Serverraum des Kunden bekommt, weil er ihn aufgrund seiner Tiefe nicht durch die Tür zum Serverraum bekommt, denn der Flur ist zu eng. Also vorher bitte genau messen! Desweiteren kann man bei den Schränken wählen, ob die Seitenwände demontierbar sein sollen oder nicht. Wir haben hier sogar schon Schränke gesehen, bei denen man hübsch die Türen abschließen konnte, aber die Seitenwände waren jederzeit mit einem Imbusschlüssel demontierbar. Wer auf Sicherheit Wert legt, der sollte prüfen, dass alles abschließbar ist. Bei den Wänden sowie der Front hat man meist die Wahl zwischen Lochblech, Glas oder Vollblech. Es gibt verschiedene Ansichten, was besser ist - aber häufig sieht man Glastüren vorn und Vollblech an den Seiten, sowie einen aktiv temperaturgesteuerten Lüfter im oberen Deckel. Dort geschlossene Seiten kann der Lüfter dann eine Sogwirkung erzielen und gute Belüftung herbeiführen. Sind an den Seiten Lochbleche verbaut, verpufft die Wirkung - und die Lüfter drehen ständig mit hoher Drehzahl und sind laut. Wie oben beschrieben sollte darauf geachtet werden, die Wärme extern abzuführen, durch Fenster oder Lüftungsanlagen, oder eine Klimaanlage.

Zuletzt können Sie Ihre Schränke, sofern sie nicht an der Wand montiert werden, mit oder ohne Rollen bestellen. Wir finden die Montage eines günstigen Rollensatzes sehr sinnig, um als Techniker die Kabel an Servern etc. im Bedarfsfall auch gut von hinten erreichbar zu halten.

2.3 Switche

Ein Switch ist ein Gerät, dass Netzwerkkabel miteinander verbindet. Mit einem Switch schalten Sie also die einzelnen Netzwerkkabel zu einem Computernetzwerk zusammen. Einen Switch haben auch einfache Internetrouter wie etwa eine FRITZ!Box eingebaut. Im Büro kommen häufig separate Switche mit mehr Anschlüssen zum Einsatz. In einer kleinen Büroeinheit gibt es etwa 8 Port-Switche. Ebenso sind 16-Port-Switche verfügbar, denen häufig schon Metallwinkel beiliegen, um sie ins 19-Zoll-Format zu bekommen. 24-Port-Switche haben meist von vorn herein das 19-Zoll-Format.

Switche können passiv gekühlt sein (meist im Metallgehäuse), oder aktiv per Lüfter. Für Büroumgebungen außerhalb von Serverräumen sollte man zusehen, passiv gekühlte Modelle zu verbauen.

Auch hier gibt es Dinge, die man entscheiden muss - denn ganz so einfach ist es nicht. Maßgeblich zu beantworten ist die Frage, ob es ein Managed Switch sein soll oder nicht. Normalerweise reicht ein non-managed-Switch. Wenn in einer technischen Beschreibung nichts von einer Administrationsoberfläche, einem Webinterface oder einer CLI (Command Line Interface) per SSH oder Telnet steht, handelt es sich meist um einen nicht-verwaltbaren (non managed) Switch. Ob das für Sie reicht? In der Regel schon, zumindest wenn es nur darum geht ein Netzwerk aufzubauen. Es gibt den ein oder anderen Einsatzzweck für Managed Switches: Zum Beispiel dann, wenn Netzwerkgruppen gebildet werden sollen: Sollen etwa die Computer aus der Buchhaltung nicht mit denen aus der Produktion "sprechen" können, aber beide sollen auf den gemeinsamen Server zugreifen, dann kann ein Switch mit VLANs (virtuellen LANs, also virtuellen Netzwerken) dabei helfen, trotz gemeinsamen Kabelwegen die Netzwerke für die Computer logisch voneinander zu trennen. Mit einem VLAN kann man es zum Beispiel auch hinbekommen, dass zwei Büroeinheiten denselben DSL-Anschluss und Drucker nutzen können, selbst aber nicht miteinander kommunizieren können. Auch wenn derzeit keine Notwendigkeit für einen Managed Switch in Ihrem Unternehmen besteht, kann eine Anschaffung Sinn ergeben, um in Zukunft nicht doppelt zu kaufen. Intelligente Netzwerkschutzsysteme (Network Access Control = NAC bzw. NAC-Walls) erlauben es mit Hilfe von Managed Switches auch, einen PC vom internen Netzwerkverkehr auszuschließen. So kann ein Viren-verseuchter Rechner keinen großen Schaden mehr anrichten. NACwalls scannen (im Gegensatz zu Firewalls, die nur den Netzwerkverkehr von/nach außen ins Internet scannen) den internen Netzwerkverkehr. Sie kommen häufig bei Unternehmen zum Einsatz, bei denen Sicherheit eine erhöhte Rolle spielt, etwa Banken oder Unternehmen, die sensible Daten verarbeiten. Diese Systeme werden allerdings zunehmend auch in gewöhnlichen Unternehmen eingesetzt - was auch Sinn ergibt. Ob Sie ein solches System benötigen, verraten wir Ihnen in einer individuellen Beratung. Melden Sie sich bei uns!

2.4 Vergessen Sie ja nicht die Firewall!

Eine Firewall prüft den Verkehr, der aus dem Internet in Ihr Firmennetzwerk gelangt. Wenn Sie keine Firewall haben, kann jeder alles herunterladen, jeder verseuchte Rechner kann Ihre Daten im Netz verteilen, unbemerkt als Server eines Botnetzes fungieren und Malware hat freie Fahrt auf Ihre Systeme. Moderne Firewalls haben eingebaute Content-Filter, die wie ein Virenscanner regelmäßig und kurzfristig vom Hersteller aktualisiert werden. Eingehender und ausgehender Traffic wird mitgelesen und automatisch analysiert. Wird eine Schadsoftware oder eine verseuchte Seite gefunden, wird diese nicht in Ihr Firmennetz gelassen. Auch wenn Sie Antivirus-Software auf Ihren Computern verwenden oder gar Firewalls auf den Systemen einsetzen, sollte eine Hardwarefirewall in Ihrem Unternehmen nicht fehlen - denn Sie verhindert, dass der Schädling überhaupt ins Netzwerk gelangt. Die Firewalls in den Rechnern selbst ergänzen das System zur einer zweistufigen Prüfung. Idealerweise kommen bei beiden Systemen unterschiedliche Scan-Engines zum Einsatz. Da die Engines (also die Suchalgorithmen und -automatismen) von unterschiedlichen Sicherheitsherstellern aktualisiert werden und mal der eine, mal der andere, einen Schädling schneller abwehrt, bietet das zweistufige System somit den besten Schutz.

Wir von Nexave beraten Sie auch im Bereich Firewalls und bieten Ihnen moderne Next Generation Firewalls eines niedersächsischen Herstellers - IT Security Made in Germany. Unser Techniker haben Zertifikate des Anbieters und sind bestens geschult, die Lösungen zügig und sicher für Ihr Unternehmen in Betrieb zu nehmen.

3.0 Standort-Verkabelung

Neben der klassischen Gebäudeverkabelung ist die Standort-Vernetzung eines unserer Spezialgebiete. Man spricht auch vom sogenannten Primärbereich. Mit unserer Hilfe können Sie Ihre Unternehmensstandorte auf dem Gelände zu einem gemeinsamen Netzwerk zusammenführen, auch wenn diese weiter voneinander wegliegen. Dabei helfen wir Ihnen je nach Gegebenheiten auf folgende Weise:

3.1 Standort-Verkabelung per LAN

Liegen die zu verbindenden Unternehmensbereiche unter 100 Meter auseinander, können Sie mit einem CAT-Netzwerkkabel verbunden werden. 100 Meter ist ein theoretischer Wert, in der Praxis sind es auch gern nur 92-97 Meter. Dies ist die maximale Länge, die ein CAT-Kabel haben darf. Die Geschwindigkeit liegt dann im Gigabit-Bereich. Bei längeren Leitungen ist die Verbindung instabil, der Link ist nicht stabil, die Verbindung bricht ab oder die Geschwindigkeiten schwanken. Um eine Länge von mehr als 100 Metern zu überbrücken, müssen aktive Komponenten zwischengeschaltet werden. Wenn Sie bei der Campusverkabelung die Bereiche innerhalb der 100 Meter zum Beispiel mit einem Switch versehen können, sieht die Sache sehr gut aus. Bedenken Sie aber, dass ein Switch auch Strom benötigt - und nicht nass werden darf. Oft sind andere Verbindungsarten praktischer.

3.2 Standort-Verkabelung per VDSL oder Glasfaser

Mit Glasfaserkabeln lassen sich ganz andere Leitungslängen als mit CAT-Kabeln überbrücken, allerdings ist diese Technik relativ teuer, und die Verbindungsgeräte von CAT-Verkabelung zu Glasfaser sind auch nicht günstig. Auch wenn CAT-Kabel schon schlecht über 90-Grad-Ecken geführt werden können: Mit Glasfaserkabeln geht es noch schlechter.

Wir haben sehr viel Erfahrung - und vor allem sehr gute Erfahrung - mit der kostengünstigeren Vernetzungsart VDSL gemacht. Diese Verbindungsart wird auch Zweidrahttechnik oder Zweidrahtmodems genannt und bietet sich vor allem dann an, wenn die zu verbindenden Gebäude noch mit Klingeldrähten (also Telefonadern) verbunden sind. In der Flüchtlingskrise 2015 etwa haben wir unzählige alte Bundeswehr-Kasernen neu verkabelt, indem wir uns die Klingeldrähte zu Nutze gemacht haben, die dort noch lagen. Die maximale Leitungslänge liegt bei ca. 1 Kilometer und die Geschwindigkeit bei 100 MBit/s. Das reicht für die meisten Anwendungsfälle aus. Die Technik ist erschwinglich. Fragen Sie uns! Wir beraten Sie gern.

3.3 Standort-Verkabelung per VPN

Liegen die Standorte weiter als 1 km auseinander und Sie können keine Direktkabelverbindung zwischen ihnen herstellen, z.B. weil die Grundstücke dazwischen nicht Ihnen gehören oder die Standorte in anderen Stadtteilen oder anderen Städten liegen, dann können die Standorte über das Internet verbunden werden. Spezielle sogenannte VPN-Router verbinden die beiden oder mehr Firmen-LANs zu einem großen LAN, das die Internetleitung als Leitung nutzt. Das ist natürlich kein "echtes" Netzwerk zum Anfassen, sondern es ist nur virtuell vorhanden. Deshalb heißt es "Virtual Private Netzwork", abgekürzt VPN. Obwohl Sie das Internet als Leitung nutzen, kostet das nichts. Sie müssen lediglich einmalig in die VPN-Hardware für alle teilnehmenden Standorte investieren. Die Verbindung ist nach modernsten Standards verschlüsselt und kann von dritten nicht mitgelesen werden - zumindest nicht, wenn Sie aktuelle Technik einsetzen. Bestandstechnik sollten Sie durch uns prüfen lassen.

Ein VPN Netzwerk ist die letzte Wahl, Standorte miteinander zu verbinden. Die Geschwindigkeit ist auf die Geschwindigkeit des langsamsten teilnehmenden DSL-Zugangs beschränkt, und zwar nicht dessen Downloadwert, sondern seinen Uploadwert ("Upstream"). Beispiel: Ein typischer Uploadwert eines 16.000er DSL-Anschlusses in Hannover ist z.B. 2.000 MBit/s, bei 50.000 MBit/s Download sind es manchmal auch 10.000 MBit/s. Der tatsächliche Wert hat mit den Leitungsgegebenheiten am Standort zu tun. Je näher in der City, desto schneller geht es in der Regel. Sie sehen aber schon: Eine VDSL-Direktverbindung oder ein LAN-Kabel ist schneller - und stabiler. Wenn die DSL-Leitung ausfällt, bricht auch das VPN zusammen. Manchmal gibt es aber keine bessere Option. Deshalb ist die VPN-Technik auch in Hannover durchaus üblich und verbreitet, auch bei ganz großen Unternehmen. VPN ist aber ebenso eine tolle Möglichkeit, Homeofficeplätze an das Firmennetz anzubinden. Diese Verbindung wird ja nicht dauerhaft benötigt.

Die von uns vertriebenen Firewalls sind allesamt in der Lage, als VPN-Router auch Standorte zu vernetzen. Das kostet lizenztechnisch nichts extra. Sprechen Sie uns darauf an!

4.0 Nexave - Ihr Fachbetrieb für die Netzwerkverkabelung aus Hannover

Nexave wurde 2003 gegründet. Als Systemhaus für alle Belange rund um IT stehen wir Ihnen als Fachbetrieb für die Netzwerkverkabelung mit vierzehn Jahren und entsprechend umfangreichem Know-How zur Seite. Wir kennen die Technik, wir haben die Profi-Messgeräte, wir haben die Bezugsquellen für qualitativ hochwertige Ware, die Sie die nächsten Jahre ohne Ausfälle begleiten kann und Ihrem Unternehmen ein schnelles, stabiles Netzwerk beschert.

4.1 Wo bietet Nexave Netzwerk-Verkabelung an?

Wir verkabeln Betriebe, Lagerhallen und Unternehmensstandorte in folgenden Regionen:

Ob wir auch Ihr Gebiet verkabeln und auch an Ihrem Standort Leistungen erbringen können, erfahren Sie durch eine kurze Anfrage bei uns.

4.2 Was bietet Nexave für Leistungen im Bereich Netzwerkverkabelung und Standort-Verbindung?

Wir sind ein Inhaber-geführtes Systemhaus mit vierzehn Jahren Markterfahrung im Bereich Netzwerkverkabelung. Das sind unsere Leistungen:

Meinen Sie, Ihr Projekt ist etwas für uns und wir passen zu Ihnen? Dann kontaktieren Sie uns!

4.3 Referenzen Netzwerkverkabelung

Das Systemhaus Nexave kann u.a. nachfolgende Referenzen aus dem Bereich der LAN-Verkabelung vorweisen. Damit Sie sich überzeugen können, stellen wir gern einen Kontakt zu unseren Kunden aus dem Bereich Datenverkabelung her. Fragen Sie uns!

Unser Glossar für Netzwerkverkabelung

Die nachfolgende Begriffsdefition haben wir selbst verfasst. Sie sollen zum Verständnis des Artikels beitragen, adressieren eine fachlich unversierte Zielgruppe und erheben keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit oder Korrektheit. Fehlt Ihnen eine Definition, dann schreiben Sie uns bitte.

Begriffsdefinitionen / Glossar
Begriff Definition
Brüstungskanal Ein Brüstungskanal ist ein Kabelkanal, der u.a. auch Netzwerkdosen oder Steckdosen aufnehmen kann. Er wird meist in Höhe der Tischkante oder der Bürostuhllehne an die Wand montiert und vereinfacht die Verkabelungsarbeiten immens, weil außer für Wanddurchbrüche kaum staubende oder lärmende Arbeiten nötig sind. Alle Kabel verlaufen gesammelt innerhalb dieses sehr breiten Kanals, dessen Deckel man ganzflächig abklippsen kann. Für Dosen müssen keine Wände aufgestemmt werden, diese werden stattdessen in dem Brüstungskanal versenkt und der Deckel des Brüstungskanals wird an diesem Stück herausgeschnitten.
CAT7 CAT steht in diesem Fall für Category, also Netzwerkkategorie. Netzwerkkabel der Kategorie 7 entsprechen dem aktuellen Standard. Die Leitungsgeschwindigkeit liegt im Gigabit/s-Bereich und die maximale Leitungslänge bei 100m. Die Kabel sind geschirmt, so dass sie gefahrlos nebeneinander und sogar direkt neben Stromkabeln verlegt werden können. Der nächst ältere Standard ist CAT5 und CAT6.
Firewall Überwacht die Schnittstelle zwischen LAN (Firmennetz) und Internet, indem es eingehende und gern auch ausgehende Pakete anhand von Kopf- und Fußdaten prüft (stateful packet inspection), oder sogar auseinandernimmt und deren Inhalt scannt (deep packet inspection, der Unterschied ist gut auf zen.co.uk erläutert). Das ganze wird mit dem Ziel gemacht, das interne Firmennetzwerk vor Bedrohungen wie Viren, Schadsoftware, Würmer etc. zu schützen. Firewalls enthalten dazu ein (meist vom Firewall-Hersteller) geprüftes und ständig aktuell gehaltenes Regelwerk (einen Content-Filter), das vom Administrator vor Ort justiert und verfeinert werden kann und anhand dessen automatisch entschieden wird, welche Datenpakete welchen Typs und welcher Herkunft passieren dürfen und welche nicht.
NACwall NAC steht für Network Access Control. Die NACwall ist eine Ergänzung zur Firewall und überwacht den netzwerkinternen Traffic. Wird eine Gefahrensituation erkannt, kann eine NACwall Managed Switches anweisen, bestimmte Rechner physikalisch vom Netzwerkverkehr zu trennen, was soviel heißt wie "Stecker raus, aus die Maus". Sinn ist, dass einzelne Geräte dem Netzwerk keinen Schaden zufügen können, und unbefugte Geräte nicht ins Netzwerk gelangen, egal an welchen Port sie sich stöpseln.
Netzwerkschrank Schrank, meist aus Metall, mit Aufnahmeschienen für Geräte im standardisierten 19-Zoll-Format. Aufgrund seiner Bautiefe und Belüftungsoptionen weniger für Server und aktive Geräte, als eher für Netzwerktechnik wie Patchfelder oder Switche geeignet. An der Wand montierbar oder stehend, auch mit Rollen erhältlich.
Primärbereich Der Primärbereich bei der Netzwerkverkabelung bezeichnet die Verbindung von Gebäuden auf einem Grundstück oder Gelände (auch: Campusverkabelung). Geeignete Techniken für die Datenverkabelung in diesem Bereich sind LAN-Kabel, Glasfaser, VDSL oder Richtfunk.
Sekundärbereich Der Sekundärbereich als Teilbereich der universellen Gebäudeverkabelung (UGV) bezeichnet die Verbindung von Stockwerken. Im Bereich der strukturierten Datenverkabelung kommt hier meist ein CAT-Kabel (CAT7) zum Einsatz.
Serverschrank Schrank, meist aus Metall, mit Aufnahmeschienen für Geräte im standardisierten 19-Zoll-Format. Aufgrund seiner Bautiefe und Belüftungsoptionen geeignet für Server und Geräte, die Abwärme produzieren. Gibt es mit Rollen oder ohne, fertig montiert oder nicht, mit abnehmbaren oder festen Seitenwänden, mit Glastür oder Lochblech vorn, mit Türschloss, temperaturgesteuerten Lüftern uvm.
Switch Gerät mit Netzwerkanschlüssen, das die angeschlossenen Netzwerk-/CAT-Kabel zu einem physikalischen Netzwerk verbindet. Es gibt Managed Switches mit Konfigurationsmöglichkeiten, die Leitungswege zudem schalten und zu logischen Netzwerken (VLANs) zusammenfassen können.
Tertiärbereich Der tertiäre Bereich umfasst die Verbindung innerhalb einer Etage, also auf horizontale Weise. vgl. auch Primärbereich und Sekundärbereich
VLAN steht für Virtual Local Area Network und ist ein logisches Netzwerk. In einem physikalischen Netzwerk kann es mehrere logische Netzwerke geben. Managed Switches helfen, diese VLANs aufzubauen und zu verwalten, indem Sie eingehenden Datenverkehr auf einem Netzwerkport mit einem VLAN-Tag (einem virtuellen Namensschild, zu welchem VLAN das Datenpaket gehört) versehen und andererseits manuell vom Administrator angelegten Regen folgen, auf welche anderen Ports der Verkehr ausgehend wieder den Switch verlassen darf.
Wanddurchbruch Im einfachsten Fall ein Loch in der Wand, durch das ein oder mehrere Kabel geführt werden können. Ein Wanddurchbruch für ein Kabelbündel muss aber auch gut und gern mal 20x20cm groß sein, damit alle Kabel durchpassen. Da passt der Begriff "Durchbruch" schon besser.
Zweidrahttechnik Technologie zur Verbindung von zwei Standorten oder Gebäuden anhand eines günstigen Adernpaares, meist vorhandenes Telefonkabel, d.h. sogenannte "Klingeldrähte". Über diese wird eine VDSL-Leitung geschaltet, aber nicht mit Hilfe eines Telefonanbieters, sondern eine Direktverbindung mit Hilfe eines Master- und eines Slavemodems, die im Set erworben werden und zusammen ein Netzwerk bilden. Für die Rechner, die anden beiden Enden der Modems sitzen, ist die Modemverbindung unsichtbar, sie erkennen die Rechner auf der anderen Seite so als währen sie im selben lokalen Netzwerk. Man sagt auch: Die Modemverbindung ist "transparent" für die Client-Computer.